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Neues Filmprojekt: Interpretationsworkshop „Steinzeitstream“

Mai 17, 2024
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Neues Filmprojekt: Interpretationsworkshop „Steinzeitstream“

Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht – die an „United by Crisis?“ beteiligten Schülerinnen und Schüler der NMS Asparn haben inzwischen die vierte bzw. letzte Schulstufe erreicht. Bevor sie die Schule verlassen steht für sie aber noch ein äußerst wichtiger Schritt an: Die Interpretation und Dokumentation ihrer Forschungsergebnisse!

Zu diesem Zweck wurde am 3. April ein ganztägiger Interpretationsworkshop durchgeführt. Was uns besonders freut: In Verbindung damit wurde uns ein weiter Projektantrag genehmigt! Die offizielle Bezeichnung lautet: „Steinzeitstream. Dokumentation interdisziplinärer Forschungen zur archäologischen Fundstelle Asparn/Schletz“.

Steinzeitstream“ ist als Add-on zu „United by Crisis?“ zu verstehen – Hauptziel ist die Erstellung „cooler Erklärvideos für Gleichaltrige“. Der Lerneffekt richtet sich hier nicht nur an das Publikum der Videos sondern auch an die Schüler:innen selbst, denn: Wenn man etwas erklären muss, versteht man es danach selbst oft besser!

In Kleingruppen dokumentierten die Schüler:innen in „Steinzeitstream“ im Projekt „United by Crisis?“ eingesetzten Methoden aus den Bereichen Archäologie, analytische Chemie, Anthropologie und 3D-Druck. Begonnen wurde bereits letztes Jahr: Schon seit dem Frühjahr haben die Kinder bei allen Projektaktivitäten mit eigenen Smartphones mitgefilmt.

Für den Interpretationsworkshop wurden sie nun in 8 Gruppen geteilt. Zur inhaltlichen Vorbereitung wurde Einführungsliteratur zu den verschiedenen Methoden verteilt. Am Tag selbst ging es los mit einer Einschulung in die Grundlagen des Videoschnitts durch Andreas Rausch. Genutzt wurden moderne, der Schule vom MAMUZ (herzlichen Dank!) zur Verfügung gestellte Tabletts.

Alles weitere Schritte führten die Schüler:innen selbst durch, natürlich eng begleitet von den im Projekt tätigen Wissenschaftler:innen: Julia Längauer entführte zwei Gruppen zu einer Feldbegehung nach Asparn/Schletz; Maria Teschler-Nicola widmete sich dem Thema Mangelerscheinungen an menschlichen Skelettresten; unter Aufsicht von Cornelia Hascher und Jakob Maurer erstellten Schüler:innen aus Fotos 3D-Modelle. Johanna Irrgeher und Michael Schober betreuten hingegen das zentralen Thema der Zusammenarbeit mit der Schule: Die Interpretation einer Isotopenkarte zur Diskussion der Herkunft der in Schletz aufgefunden Personen, erstellt aus den von den Schüler:innen selbst gewonnen Bodenproben!

Der Workshop war für alle Beteiligten intensiv und dauerte bis spät in den Nachmittag. Am Folgetag wurde – begleitet von Andreas Rausch – aus dem umfangreichen Filmmaterial von jeder Schüler:innengruppe ein Kurzvideo zusammengeschnitten. Auch hier war der Grundsatz wichtig: Die Auswahl und der Schnitt der Filmsequenzen erfolgte (quasi unverfälscht) durch die Schüler:innen selbst!

Präsentiert werden die Videos erstmals bei der Science Fair am 23. Mai in Klosterneuburg sowie beim Abschlussfest der Schule Ende Juni! In der NÖN erschien jedoch schon ein Vorab-Bericht!